Coronakrise | Vlog 8


Eigentlich wollte ich kein Video zum Thema Coronavirus bzw. Coronakrise machen, da es viel zu weitläufig ist und sowieso jeder seinen Senf dazu gibt. Da es mich aber natürlich auch selbst betrifft und ich an der Sache auch Perspektiven erkenne, die nicht ausreichend stark betrachtet werden, habe ich mich doch dafür entschieden ein paar Worte zu verlieren.
Zudem ist es mir ein persönliches Anliegen im gleichen Zug etwas über Kunstrezeption und meine Kunst im Kontext der Krise zu erklären.

Es gilt zu bedenken: es handelt sich um meine persönliche Meinung und es ist mir nicht möglich jeden noch so kleinen Aspekt auf dem Schirm zu haben. In den meisten thematisierten Bereichen bin ich kein Fachmann.



Auf Youtube könnt ihr (wie immer) das Video auch direkt ansehen oder meinen Youtube-Kanal abonnieren.

Zum Überblick und falls bestimmte Themen genauer betrachtet werden wollen:

Timecodes:
Persönliche Erfahrungen mit der aktuellen Situation: 1:32
Kunstrezeption: 7:20
Ökosysteme, bidirektionale Kausalität, Botschaften und Gründe: 12:18
Solidarität: 25:35
„Gründe“ für die Krise (Fazit): 30:20
Chancen: 31:20
Risiken: 40:10
Ende und Disclaimer: 47:40

Themen, die aus Zeit- und Dynamikgründen (und aus Gründen, die im Video genannt werden) gar nicht oder nur kurz angeführt in das Video gefunden haben:

– Introvertiert/Extrovertiert in Alltag und Krise
– Klimawandel, vor und nach Corona (Chancen, Risiken)
– Solidaritätsbeziehungen zwischen Jung und Alt
– Spiegelereignis zu Klimawandelleugnung und Fridays-For-Future-Bashing
– Spirituelle/Esoterische Betrachtung der Krise und zugehöriger Narrative
– Ökologische Betrachtungen zur Herkunft von Viren (Zoonosen)
– Das (marode) Gesundheitssystem, die Kapazitäten des Gesundheitssystems
– Genauere Ausführung der Probleme des aktuellen Systems (Profittrieb, Geldsystem, Kapitalismus, Freier Markt, Ewiges Wachstum, Kollektiv-Psychosen, etc.)
– Möglichkeiten der Angsttransformation, Hinweis auf Psychonautik
– Verschwörungstheorien (Ursprung, Botschaft, Chancen, Risiken)
– Bewertung der Medien (Klassisch, Social Media)
– Biologische und Medizinische Perspektiven
– Zeichnung von Utopie und Dystopie (Kerneigenschaften, Chancen, Risiken)

All diese Themen (und noch mehr, da ich keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebe), schwirren mir durchaus, zusätzlich dem, was ich im Video gesagt habe, im Kopf herum. Wenn Interesse besteht und manche Themen als wichtige Ergänzung begriffen werden, wird es vielleicht weitere Videos dazu geben.

Weitere Links zum Thema:
Bitte diese Petitionen unterschreiben, falls ihr die Idee des Grundeinkommens unterstützen wollt.
Mein Grundeinkommen: Erfahrungsberichte mit Grundeinkommen und Pilotprojekte.
Was ist Gemeinwohl-Ökonomie?


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8 Gedanken zu “Coronakrise | Vlog

  • Juuuuulchen

    Vielen Dank für deine Sicht der Dinge. Ich habe oft an dich gedacht und mich gefragt wie es dir geht und wie du das alles gerade erlebst. Hätte ich mal dich fragen können und nicht nur mich selber!
    Ich fürchte tatsächlich auch, dass es „danach“ zurück geht zum Business as usual und dass die ganz vielen und wichtigen Lektionen nicht gelernt wurden. Aber hoffentlich täusche ich mich und unsere Gesellschaft transformiert sich tatsächlich und wird Gemeinwohl-orientierter.
    Ich habe einen interessanten Beitrag gesehen von einem Psychologen, der gesagt hat, dass wir ein seltsames Verhältnis zum Sterben haben und dass man alte Menschen weniger durch Apparate kontrolliert im Krankenhaus sterben lassen sollte, sondern stattdessen zu Hause in ihrem Umfeld.

    • Alex Autor des Beitrags

      Danke fürs Reinschauen :)

      Ich schwanke je nach Tagesform, wenn es darum geht optimistischer oder pessimistischer zu sein. Ich glaube, wir dürfen nicht zu viel erwarten, aber je mehr Menschen dann auch etwas an ihrem Leben oder daran, was sie bereit sind „mitzumachen“ ändern, desto eine größere Chance haben wir. Aber natürlich, wenn niemand Gemeinwohl will und weiter die Menschen glauben, dass es ihr höchstes Glück ist, sich für einen Hungerlohn an einem Sklavenjob aufzuarbeiten, dann… ja, was kann dann schon passieren.
      Beim Verhältnis zum Sterben stimm ich dir zu. Es ist die reinste Form von Angst, die wir verdrängen. Wir verhalten uns so, als würden wir ewig leben und Kultur des „Sterben ist das Schlimmste, was passieren kann“ ist dadurch so extrem übertrieben kultiviert worden, dass wie in einer Spirale auch unsere Verdrängung und Angst davor immer schlimmer wird.
      ist eigentlich ein eigenes Thema, über das man stundenlang reden könnte… ^^

    • Alex Autor des Beitrags

      Hi Winni,
      das freut mich sehr! Zum Denken anregen und ungewohnte Perspektiven oder Denkweisen anbieten ist eigentlich das schönste, was ich mir vorstellen kann :)

    • Alex

      Cool, das freut mich, dass du meine Sichtweise da teilst :) Ich will nicht sagen, dass es die einzig richtige oder beste oder sinnvollste ist, aber ich hab schon das Gefühl, dass es uns allgemein etwas besser gehen würde, wenn wir in vielen Situationen etwas mehr chillen würden :D