Flashback | Lyrik 5


Dumpf drückt die Last des Wachseins meinen Geist hinab
In lange, dunkle Gänge
Flirrend an den Kanten
Leuchtend an den Knoten

Ein Riss durch Raum und Zeit und Sein
Die Singularität – Kanalisiert durch die Wärme meines Körpers
Das Schwarze Loch – Katalysiert durch den Traum eines anderen Wesens in meinem Geist

Wachsend, träumend, singend, lachend
Schrumpfend, flüsternd, weinend, wachend
Durch den Schleier, der die Welten trennt
Tauchend, Reitend
Unter, auf und durch die Wellen
Reisend durch die Zeit


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Über Unus Zerum

Autor der meisten Artikel, die sich um Psychonautik und Ethnobotanik drehen. Manchmal auch Künstler und Geschichtenerzähler auf anderen Gebieten.
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Angelo C. Silenzio

Danke, Unus Zerum! Auf ein Gedicht von dir warte ich schon lange :-).

Sehr lebendig! Man fühlt sich förmlich mitgerissen vom Strudel der Ewigkeit. Hut ab!

Angelo C. Silenzio

Schade :-(.

travellingdude

Aber es war ja auch nicht das erste ;-)

Alex

In der Form ist es schon eher eine Ausnahme. Aber wer weiß, vielleicht taste ich mich auch irgendwie ran und es wird öfter mal was ähnliches geben :)