Ich habe ein Album veröffentlicht und möchte ein paar Worte dazu sagen.
Zu meinen Beweggründen, meinem schöpferischen Weg und zu dem, was an diesem Projekt anders ist.
Zunächst und sehr wichtig!:
Ich habe KI genutzt, um meine Vision umzusetzen.
Ausgangspunkt war ein Experiment. Als Nicht-Musiker Musik zu machen, die mir selbst gefällt, und dabei meine eigene Lyrik als Grundlage zu verwenden.
Dass ich dafür KI verwende, ist eine bewusste Entscheidung. Mir ist klar, dass die gesellschaftliche Rezeption dieses Themas derzeit eher kritisch ist. Wer meine Gedanken dazu im Detail lesen möchte, findet sie im hier verlinkten Blogartikel: Warum ich generative KI verwende.
Die Musik dieses Albums ist bewusst kein Mainstream. Sie bewegt sich im Bereich elektronischer, experimenteller Musik, zwischen Trance, Dubstep und Chiptune, absichtlich mit Glitch-Elementen und Distortion, kombiniert mit orchestralen Instrumenten und Chor sowie meist einer weiblichen Stimme für die Vocals.
Mir ist bewusst, dass dies nicht der Musikstil ist, den die meisten Menschen hören würden. In meiner eigenen Wahrnehmung und in meiner künstlerischen Vision passt er jedoch am besten zu mir, zu meinen Texten und zu dem, was ich ausdrücken möchte.
Auch die Entscheidung für deutsche Texte ist bewusst getroffen. Ich schreibe eben deutsche Lyrik und Prosa. Dass deutsche Texte in Musik für viele Menschen ungewohnt oder schwer zugänglich sind, ist mir bewusst.
All das sind Punkte, die ich kenne und die für mich bewusste Entscheidungen darstellen, keine Zufälle und keine Dinge, die verteidigt werden müssen.
Daneben gibt es aber auch ganz klar Punkte, die keine bewussten Entscheidungen sind:
Das fehlende technische Mastering, das neuronale Rauschen durch die noch in den Kinderschuhen steckende KI-Modell, welche auch der Grund für Aussprache- und Betonungsfehler der Texte sind, sowie allgemein die „Künstlichkeit“ der Stimmen (Das ist nicht immer ungewollt; im Track „Krone der Schöpfung“ beispielsweise wird dieser Punkt bewusst ausgespielt).
Man muss bedenken, dass KI-Modelle zur Musikerstellung gerade mal 1-2 Jahre alt sind und erst 2025 (meiner Meinung nach) überhaupt anfingen hörbar zu werden. Zudem bin ich (und das ist mir wirklich ein wichtiges Anliegen in Bezug auf meine Selbstwahrnehmung) weder Musiker noch Tontechniker.
Natürlich freue ich mich über Resonanz auf dieses Experiment.
Und am meisten darüber, wenn jemand etwas davon gerne hört.
Nicht jeder. Und auch gern im Stillen.
Das Album ist auf allen großen Streaming-Plattformen hörbar, z.B.:
„Mosaik: Fragmente“ auf Spotify
„Mosaik: Fragmente“ auf Youtube Music
„Mosaik: Fragmente“ auf Amazon Music
„Mosaik: Fragmente“ auf Apple Music
Auch auf Youtube selbst können die Tracks unter meinem bekannten Youtube-Kanal gehört werden: „Mosaik: Fragmente“ auf Youtube
Wer mich und meine Experimente unterstützen will, kann das Album auch auf iTunes und Amazon kaufen oder mich auf Ko-Fi unterstützen! Auch Likes und das einbinden der Tracks auf z.B. Instagram und TikTok bei eigenen Reels und Storys unterstützt mich und würden mich sehr freuen.
Demnächst wird es auch eine erweiterte Version mit Booklet, Texten und Hintergrundinfos zu den Lyrics geben.
Auch gibt es einen Grund dafür, dass das Album „Mosaik: Fragmente“ heißt: Es gibt Pläne noch mehr im „Mosaik“-Kosmos zu schöpfen.
Wer sich für den Schöpfungsweg mit KI interessiert und diesen mit mir diskutieren will, liest bitte den eigenen Artikel dazu. Sollte die Diskussion über „Your AI-Slop bores me“ hinaus gehen und echtes Interesse am Schöpfungsweg bestehen, schreibt mir einfach auf Instagram.
