Ich bin umgezogen | Vlog


Nachdem der Umzug nun schon über 8 Monate her ist und es den zugehörigen Vlog bereits seit 3 Monaten auf meinem Youtube-Kanal gibt, hat es das Video nun auch endlich mal in den Blog geschafft.

Im Herbst 2019 hatte ich ein Video im Wald gemacht (Es war einmal), in dem ich erzählte, wie sehr ich mich auch aufgrund meiner Wohnsituation in eine Sackgasse manövriert sah. Auch in anderen Videos, z.B. meiner letzten Radtour im Sommer 2020 nach Freiburg, sprach ich immer wieder einmal von meinem Wunsch nach Veränderung in diesem Bereich. Ich konnte gleichzeitig nie wirklich erklären, was mich eigentlich abhielt meinen Wunsch endlich umzusetzen. In einem Video zu meiner Fastenkur Anfang 2020 im Allgäu sprach ich konkreter über dieses Phänomen und versuchte zu erörtern, was wohl der Unterschied zwischen „nicht loslassen können“ und „Angst vor Veränderung“ sein mag und was davon ob und inwieweit auf mich zutraf. Denn immerhin lebte ich letztlich beinahe 20 Jahre in meiner kleinen Wohnung, die eigentlich von Anfang an nur als Studentenbude gedacht war.

Umso überraschter war ich selbst als nach meinem Fastenaufenthalt in Bayerbach im Sommer 2021, in dem ich sehr viel meditierte und mit einem Kristall an dem Thema arbeitete, alles Schlag auf Schlag ging und ich ohne große Planung und Anstrengung noch im gleichen Jahr eine Wohnung fand und umzog. Diese Reise, die für die meisten Menschen nichts besonderes sein dürfte, für mich aber einen der größten Einschnitte meines Lebens darstellte, habe ich in einem kleinen Vlog (inkl. Roomtouren!) festgehalten.

Ich spreche darin weniger über emotionale und spirituelle Hintergründe als sonst, wollte das aber eigentlich irgendwann, wenn ich mich etwas mehr eingelebt habe, auch noch machen.
Darin soll es dann auch darum gehen, dass der Sinn dieses Videos keinesfalls ist, eine triviale Lebensentscheidung, die – wie gesagt, ich bin mir dessen bewusst – für die meisten Menschen nichts besonderes sein dürfte, unnötig aufzubauschen. ich finde es aber auch wichtig zu verstehen, dass jeder seine eigenen, schwierigen Hürden hat und es möglich sein muss, dass man darüber reden und diese erzählen kann.



 

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