Nächtlicher Katzenjammer 2


So, einen Monat ist der letzte Beitrag alt und ich schäme mich auch ganz doll dafür… Und dabei steht soviel an:
– Da letzte Woche ein Ausbildungsmarathon war, gibt es im Bereich des Schamanismus einiges zu erzählen, denn wir haben die komplette Westklasse (einer der vier Grundbausteine der Ausbildung, siehe hier) und damit nach der schon abgeschlossenen Südklasse und bereits die halbe Ausbildung abgeschlossen.
– Daneben gibt es natürlich das Gewinnspiel weiterzuverfolgen und die Einsendungen sowie den Hauptpreis vorzustellen.
– Und allgemein sammeln sich auf meiner ‘towrite-Liste’ Unmengen an Artikeln zu Morphogeschichten…

Aber dieser Artikel hat seinen Titel nicht alleine wegen des Jammerns über meine Faulheit in Bezug auf den Blog, sondern beschreibt eine kleine Geschichte von Anfang der Woche, die ich zum Besten geben möchte:

Ich lief Nachts um 1:00 von einem Freund nach Hause (und ärgerte mich darüber, dass ich den Bus nicht nehmen konnte und dass meine Schuhe quietschten ;).
Ich kam an einer Mauer vorbei, von der aus mich eine Katze anmaunzte. Ein süßes oranges Ding. Ich ging zu ihr und streichelte sie. Dann setzte ich mich mitten auf den Bürgersteig und sie kam herunter um mit mir zu schmusen. Mich faszinierte die Situation: Leere Straßen, mitten in der Nacht, und ich sitze mitten auf dem Weg; wenn ich sage, dass sie Mimmi hieß, fragt sich der Leser nun sicherlich, woher ich das weiß, und wenn ich sage, dass sie mir das mitgeteilt hat, würde mir der ein oder andere wohl skeptische Blicke zuwerfen ;)

Hin und wieder stellte sie sich vor mich und maunzte in die Nacht. Ich hatte das Gefühl, sie suchte Schutz, als wäre da etwas, was ihr Angst machte… also blieb ich. Ca. 15 Minuten saß ich da, versuchte zu spüren, was ihr Angst machte… aber ich sah nur die leere Nacht und keine Bedrohung.

Ich stand auf, ging zur Mauer, an der ich sie aufgegabelt hatte und klopfte mit der Hand auf sie. Mimmi sprang sofort hoch, schnurrte mich an und rieb ihren Kopf an meiner Hand. Ich sagte, ich müsse nach Hause und sie brauche keine Angst haben… Da biss sie mir in die Hand, nur leicht, und hielt meinen Arm mit ihren Krallen fest… Ich entzog mich ihr sanft und ging weiter.
Sie folgte mich noch ein paar Straßen im sicheren Abstand zwischen den parkenden Autos, doch irgendwann war sie verschwunden.

Die Geschichte ist keine klassische Morphogeschichte, aber ich habe mich dieser Katze sehr nah gefühlt und muss in letzter Zeit bei ähnlichen Situationen immer mehr an die Worte der Frau denken, bei der ich damals mein Pendel gekauft habe: dass ich Kraft hätte, die auf Tiere wirken würde, sie anlocken würde, ihnen Schutz geben würde… Die Geschichte steht ebenfalls noch aus und wird vielleicht demnächst noch erzählt ;)

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Torsten
Gast

Wow, diese Geschichte klingt einmalig. Wie war der nächste Morgen für Dich? Hast du sofort an die Katze gedacht? Warst du am nächsten Morgen nochmal an der gleichen Stelle gewesen?

Danke für die Antworten!

EinsNull
Gast
EinsNull

Hey Torsten!
Um ehrlich sein, nein, ich habe nicht an sie gedacht… hmm… ich war seitdem nichtmal mehr an dem Platz, obwohl er nicht weit weg von meiner Wohnung ist. Aber das werde ich morgen gleich mal machen, ich frag mich, wieso ich gar nicht dran gedacht habe…
Aber dafür ist mir fast das gleiche nochmal heute mit einer anderen Katze in einem völlig anderen Stadtteil passiert :)