Mitochondrientherapie


Vorwort

Der vorliegende Text ist eine wissenschaftliche Annäherung an die Themen Mitochondriopathie und Mitochondrientherapie. Entgegen der womöglichen Erwartung handelt es sich hierbei nicht um eine erzählerische Aufarbeitung, sondern eine ernste, faktische Auseinandersetzung auf Quellen- und Erfahrungsbasis im Bereich der Gesundheitswissenschaft, mit der ich mich auf Grund meiner chronischen Krankheitsbilder (wie beispielsweise dem Typ-1-Diabetes und der Folgeerkrankungen) seit jeher beschäftigen musste. Wichtig dabei ist: zu verstehen, dass es sich trotz der wissenschaftlichen Struktur um einen höchst individuellen Bereich handelt, der eine selbstreflektierte Interpretation der Selbstmanifestation notwendig macht. Für diesen Aspekt der Selbstfindung im Gesundheitskontext stellen die folgenden Informationen lediglich ein Hilfsmittel auf der unmittelbaren Ebene (der expliziten Realität) dar. Bitte beachtet dieses Vorwort beim Lesen des folgenden und zukünftiger ähnlicher Beiträge.


Was ist Mitochondriopathie?

Beim Krankheitsbild der Mitochondriopathie handelt es sich um ein bereits älteres Bild mit der Ausprägung verschiedenster Symptome. Erst in jüngerer Zeit wird dieses Thema aber öffentlich-wirksam durch das (scheinbar) erhöhte Aufkommen sog. erworbener Mitochondriopathien behandelt. Im Gegensatz zu den ererbten Mitochondriopathien, bei denen es sich (namensgebend) um Erbkrankheiten handelt, sind diese erworbenen Formen eher in den Bereich der “Zivilisationskrankheiten” anzusiedeln. Die Ursachen beider Formen sind sehr unterschiedlich, die Symptome ähnlich und der Effekt, auf den die Beschwerden ursächlich zurückgehen, der Gleiche:

Mitochondriopathien sind Erkrankungen, die durch eine Fehlfunktion oder Schädigung der Mitochondrien verursacht werden.

(Quelle)

Was sind Mitochondrien?

mitochondrium
Mitochondrien sind, grob gesagt, für die Energiebereitstellung innerhalb der Zelle zuständig.

Das Mitochondrium […] ist ein von einer Doppelmembran umschlossenes Zellorganell mit eigener Erbsubstanz, der mitochondrialen DNA. Mitochondrien kommen in den Zellen fast aller Eukaryoten vor.

Mitochondrien regenerieren über die Atmungskette das energiereiche Molekül Adenosintriphosphat (ATP). Neben dieser oxidativen Phosphorylierung erfüllen sie weitere essentielle Aufgaben für die Zelle.

(Quelle)

Besonders spannend ist dabei die Theorie der Entstehung:

Nach der Endosymbiontentheorie geht man davon aus, dass die Mitochondrien aus einer Symbiose von aeroben Bakterien […] mit den Vorläufern der heutigen Eukaryoten hervorgegangen sind. Ein alternativer Vorschlag ist die Aufnahme eines fakultativen anaeroben Bakteriums (Symbiont) durch ein methanogenes Archaeon (Wirt). Hinweise auf eine wie auch immer gestaltete Endosymbiose sind der Besitz eigener genetischer Information (mtDNA, Chondriom), eine eigene Proteinsynthese (mit eigenen Ribosomen und tRNAs) und das Vorhandensein einer inneren Membran, die sich deutlich vom Bau der äußeren Membran unterscheidet und die der Synthese von ATP aus ADP dient. Die Mitochondrien sind jedoch so spezialisiert, dass sie allein nicht lebensfähig sind.

(Quelle)

Symptome der Mitochondriopathie

Die auftretenden Symptome bei Störungen der Mitochondrien sind meist sehr unspezifisch und beziehen sich meistens in irgendeiner Art und Weise auf den Energiehaushalt. Ein gestörter Energiehaushalt kann folgende Probleme mit sich bringen:

  • Allgemeine Müdigkeit und Abgeschlagenheit (z.B. CFS – Chronisches Erschöpfungssyndrom)
  • Schlechter, unerholsamer Schlaf
  • Verminderte Leistungsfähigkeit
  • Schlechte Regeneration
  • Spezifische Probleme mit Organen, deren Funktionieren in erhöhter Weise mit dem Energiehaushalt zu tun haben:

Die erworbene Mitochondriopathie

Wie oben bereits beschrieben, handelt es sich bei der erworbenen Mitochondriopathie im Gegensatz zur ererbten Mitochondriopathie um eine Störung der Mitochondrien, die sich auf äußere Einflüsse zurückführen lässt. Die sind beispielsweise:

  • Umwelteinflüsse wie etwa Umweltgifte, Schadstoffe, Schwermetalle etc. Auch Insektizide und umstrittene Nahrungsmittelzusätze stehen hier im Verdacht
  • Ernährung: Defizite von Mikronährstoffen (Vitaminen, Mineralien etc.), die von Mitochondrien zum Funktionieren benötigt werden
  • Chronische Infektionen
  • Chronische Entzündungen
  • Sauerstoffmangel
  • Dauerhaft erhöhter oxidativer und nitrosativer Stress
  • Elektrosmog steht ebenfalls in Verdacht – hier gibt es aber keine gesicherten Erkenntnisse

(Quelle)

Bei der oben stehenden Ursachenliste wird klar, warum die erworbene Mitochondriopathie als Zivilisationskrankheit betrachtet werden kann: die meisten schädlichen Einflüsse sind von uns selbst geschaffen und viele davon könnten sich durch das eigene Verhalten reduzieren lassen (richtige Ernähung, Lebensweise, Stressumgang usw.).

Die gute Nachricht ist insofern, dass eine erworbene Mitochondriopathie durchaus therapiert werden kann. Die schlechte allerdings, dass eine erworbene Mitochondriopathie durchaus zu einer Ererbten werden kann:

Die Übergänge zwischen den beiden Formen der Mitochondriopathien können fließend sein: So kann eine ererbte Mitochondriopathie erst im Erwachsenenalter zum Tragen kommen, wenn sie zunächst wenig ausgeprägt war […] und für den Patienten erst dann zu nicht mehr tolerierbaren Symptomen führt, wenn bestimmte Umweltfaktoren zusätzlich negativ einwirken. Es kann jedoch genauso eine erworbene Mitochondriopathie vererbt werden, wenn ein hoher Anteil der Mitochondrien der befruchteten Eizelle durch Umwelteinflüsse (irreversibel) geschädigt wurde.

Diagnose einer Mitochondriopathie

Einer Mitochondriopathie, besonders einer Erworbenen, auf die Schliche zu kommen, ist in erster Linie Detektivarbeit. Das liegt nicht etwa daran, dass es keine Laboruntersuchungen gäbe, die direkt darauf hinweisen würden. Vielmehr liegt es daran, dass es sich um einen sehr jungen Themenkomplex handelt. Das hat grundsätzlich zur Folge, dass die Medizin diese Möglichkeit gern übersieht und/oder eher symptomatisch begreift. Durch die hohe Unspezifität muss man aber eine Lanze für die Medizin brechen und kann ihr nicht grundsätzlich Ignoranz oder Kalkül vorwerfen; hier muss man eben lernen Eigenverantwortlichkeit zu lernen.

Folgende Diagnosemöglichkeiten existieren:

  • LDH-Laktatdehydrogenase
  • LDH –Isoenzyme in betroffenen Organen (LDH-1 (4H) im Herz, LDH-2 (3H1M) im Lymphsystem, LDH-3 (2H2M) im Lungenepithel, LDH-4 (1H3M) in den Niere, LDH-5 (4M) innerhalb von Leber- und Skelettmuskulatur
  • Weiterführende und differenzialdiagnostische Untersuchungen wie M2Pk aus Serum oder Stuhl, TKTL-1, Harnstoff, Harnsäure und Kreatinin, Cystatin C, Glucose und HbA1C, Lipidassozierte Sialinsäure (LSA), CRP: C-reaktives Protein, CD4 Zellen, Eisenstoffwechsel, Kleines Blutbild, Schilddrüsenparameter (TSH,T3,T4,TPO,TRAK), Lipase und Amylase, Cholesterinesterase, GOT, GPT, y-GT, Ck-Creatinkinase, Sekretorisches IGA, M2PK, Pankreaselastase, Claprotectin, Alpha-1-Antitrysin, Darmflorabestimmung

(Quelle)

Der letzte Punkt zeigt eindrucksvoll, wie unspezifisch auch die Diagnosemöglichkeiten sind. Ein einfacher Bluttest, der die Mitochondriopathie bestätigt existiert nicht. Am nähesten kommt man mit folgender Diagnostik zum Ziel:

Leitbefund der Mitochondriopathien ist eine Milchsäureüberladung (Laktazidose), die sich durch einen Aufstau des Pyruvat vor dem Citratzyklus erklären lässt. Dieser wiederum führt zum alternativen Abbauweg über Laktat. Zur weiteren Stoffwechseldiagnostik gehört außerdem die Bestimmung der organischen Säuren im Urin und der Aminosäuren im Serum. Bei hinreichendem Verdacht kann dann eine Entnahme von Muskelgewebe (Muskelbiopsie) die Diagnose sichern. Charakteristisch ist hier der Nachweis sogenannter Ragged-Red-Fibers in der Gömöri-Trichrom-Färbung. Da diese und weitere enzymhistochemische Färbungen nur am unfixierten Muskelgewebe aussagekräftig sind, sollte eine Muskelbiopsie nur in einem entsprechend gut ausgestatteten Zentrum erfolgen.

(Quelle)

Mitochondrientherapie

Eine Mitochondriopathie ist nicht heilbar. Ziel der Behandlung ist es, die Symptome zu lindern und eventuelle Komplikationen zu verhindern (symptomatische Therapie). Je nachdem, an welchem Syndrom der Patient leidet und welche Beschwerden im Vordergrund stehen, passt der Arzt die Behandlung an.

(Quelle)

Dies liest und hört man oft, man muss hier aber beachten, dass es sich dabei in erster Linie um die Beschreibung zur Therapie der ererbten Mitochondriopathie handelt. Die erworbene Mitochondriopathie gilt durchaus als ursächlich therapierbar. Das wird vor allem dann klar, wenn wir uns die Ursachenliste ansehen und die neuere Erkenntnisse der Epigenetik beachten.

Diese Quelle listet folgende Therapiemöglichkeiten auf:

  • Chelattherapie zur Schwermetallausleitung
  • Ozontherapie zur Verbesserung von Zellatmung und Sauerstoffversorgung
  • Zufuhr von Organ- und Mitochondrienextrakten
  • Vitamin C-Infusionen
  • Procain-Baseninfusionen
  • Colon-Hydrotherapie
  • Intravasale Laserblutbestrahlung
  • Stressmanagement
  • Ernährungsumstellung

Desweiteren gilt:

  • Verschiedenen Nahrungsergänzungen wird hier Hilfe nachgesagt
  • Moderater Ausdauersport
  • Intervall-Hypoxie-Therapie

Davon möchte ich im Folgenden einige genauer betrachten und ergänzen:

Mitochondrientherapie – Nahrungsergänzungen

Chronische_Erkrankungen

Wer sich für eine sehr fundierte Auseinandersetzung mit allen nur vorstellbaren Nahrungsergänzungen mit Wirkung auf die Mitochondrien (direkt oder indirekt) interessiert, dem sei das Werk “Chronische Erkrankungen erfolgreich behandelt mit der Regenerativen Mitochondrien-Medizin” von Uwe Ohmer ans Herz gelegt:

Auch zur Behandlung verschiedener chronischer Krankheiten, die man nicht direkt als Mitochondriopathie bezeichnen würde, liefert das Buch wertvolle Hinweise.

Einige Beispiele für Nahrungsergänzungen, die einen großen Nutzen haben können und die in dem Buch genauer beschrieben werden, sind im Folgenden aufgelistet:

  • 5-HTP
  • Alpha-Liponsäure
  • Arginin
  • Astaxanthin
  • Carnitin
  • Chlorella
  • Chrom
  • Coenzym Q10
  • Curcumin
  • Cystein
  • Eisen
  • Essentielle Aminosäuren
  • Ginkgo Biloba
  • Glutamin
  • Glutathion
  • Kreatin
  • Magnesium
  • Mangan
  • Mariendistel
  • Melatonin
  • Molybdän
  • MSM
  • NADH (Nikotinamid-Adenin-Dinukleotid)
  • Omega-3-Fettsäuren
  • OPC (Traubenkernextrakt)
  • PQQ (Pyrroloquinolin-Quinone)
  • Quercetin
  • Selen
  • Spirulina
  • Sulforaphan
  • Taurin
  • Ubiquinol (Reduziertes Q10)
  • B-Vitamine
  • Vitamin C
  • Vitamin D
  • Vitamin E
  • Vitamin K
  • Zink

Viele dieser Nahrungsergänzungen können oder sollten kombiniert werden, doch von einer Einnahme zu vieler gleichzeitig wird grundsätzlich abgeraten – vielmehr sollte man seinen persönlichen Wohlfühlcocktail finden und sich ausprobieren.

Mitochondrientherapie – Ernährung

Wichtiger als die Einnahme von Nahrungsergänzungen, ist noch die allgemeine Ernährung. Hilfreich können dabei Nahrungsergänzungs-Cocktails wie bestimmte Smoothiezutaten sein, die einige der oben aufgelisteten Ergänzungen beinhalten. Z.B.:

  • Organic Alpha – Rote Kraft
  • Organic Alpha – Grüne Mutter
  • Baobab-Pulver

Der Rest sollte aus folgender Ernährungsrichtlinien bestehen:

  • Vegetarische oder sogar vegane Ernährung
  • Fettarme, komplexe-kohlenhydratreiche Ernährung
  • Mäßig-Moderate Eiweißaufnahme aus pflanzlichen Quellen (z.B. Süßlupinenprotein, Reisprotein oder Erbsenprotein)
  • Geringe Fettaufnahme (Ungesättigte, pflanzliche, essentielle Fettsäuren)
  • Unverarbeitete Nahrungsmittel aus komplexen Kohlenhydraten und Ballaststoffen
  • Evtl. glutenfreie Ernährung
  • Viel Obst und Gemüse
  • Viel Wasser
  • Keine künstlichen Süßungsmittel (Wie z.B. Aspartam) oder raffinierten Zucker, stattdessen z.B. die Nutzung von Birkenzucker
  • Frisch gepresste Säfte (Direktsäfte ohne Zuckerzusatz), Tees und Smoothies
  • Grüne Nahrungsmittel (Chlorophyll-Aufnahme)
  • Hohe Mikronährstoff- und niedrige Makronährstoffdichte

Mitochondrientherapie – Sport

Sport gilt in so gut wie allen Fällen chronischer Erkrankungen und Mitochondriopathien als hilfreich. Allerdings muss hier strikt darauf geachtet werden, dass es sich dabei hauptsächlich um moderaten Ausdauersport handeln sollte. Der heutzutage so beliebte High-Intense-Intervall-Training (HIIT), den viele populäre Sportprogramme (Crossfit, Freeletics, Gymondo etc.) anbieten und propagieren ist hier definitiv NICHT geeignet und sollte gemieden werden.

Vor allem Ausdauersportarten wie zum Beispiel Laufen oder Fahrradfahren sind hilfreich. Wichtig ist, dass die Patienten mit einer Mitochondriopathie beim Sport unter ihrer maximalen Belastungsgrenze bleiben.

(Quelle)

Sport in Maßen führt zu Neubildung von Mitochondrien und zur Aktivierung “alter, geschwächter” Mitochondrien.

(Quelle)

Der Grund dafür liegt im oxidativen Stress, der akut zwar gut für eine langfristige Regeneration und Neubildung der Mitochondrien ist, jedoch überhand nimmt und nur noch zerstörerisch wirkt, wenn die anaerobe Schwelle bei High-Intense-Training überschritten wird.

Abgrenzen muss man das weniger hilfreiche HIIT allerdings durchaus von Krafttraining mit Muskelaufbau. Dieses ist neben dem Start der Therapie durch moderates Ausdauertraining unbedingt notwendig um die Mitochondrien zu stimulieren.

Mitochondrientherapie – IHT

Das Intervall-Hypoxie-Training stellt eine der mächtigsten aktiven Säulen zur Behandlung von Mitochondriopathien dar; dabei wird abwechselnd sauerstoffarme Luft (Hypoxie-Phase, z.B. 6 Minuten lang) und danach wieder normale Luft (normoxie-Phase, z.B. 4 Minuten lang) geatmet. Das ganze wird dann gepulst eingesetzt und alle 1-4 Tage in Stunden-Einheiten durchgeführt. Das Ziel ist dabei die Sauerstoffsättigung im Blut zu reduzieren und den Körper zum einen zu einer Anpassungsreaktion zu zwingen und zum anderen einen sanierenden Effekt auszulösen. Die Ziel-Sauerstoffsättigung wird dabei je nach Therapieziel oder Intervall variiert.
Das Verfahren findet bereits seit längerem Anwendung im Leistungssport um Trainingserfolge zu erhöhen: dabei findet ein Training in Sauerstoffärmerer Luft statt und wird als Höhentraining bezeichnet. Bei dieser Form ist der angestrebte Haupteffekt die Anpassung der Bildung roter Blutkörperchen (=erhöhte Sauerstoffkapazität des Blutes).

In Bezug auf die Mitochondrientherapie sind die erwünschten Haupteffekte:

  • Zerstörung fehlerhafter Mitochondrien durch oxidativen Stress
  • Stimulation gesunder Mitochondrien zur Teilung und Vermehrung

Es handelt sich dabei also um eine besondere Art der Apoptose, die man auch als Mitoptose bezeichnen könnte.

Die IHT wird in diesem Zusammenhang demnächst in einem eigenen Beitrag genauer dargestellt, da ich diese persönlich als erfolgversprechendste Therapieform zum Energie-Aufbau erfahren habe und in ihr mindestens genauso viel Potential liegt wie im Sport und der Ernährung. In Kombination mit Antioxidantientherapie können IHT, Sport und Ernährung eine ganzheitliche Mitochondrientherapie darstellen.

Mitochondrientherapie – Literatur

Neben dem oben zitierten Werk “Chronische Erkrankungen erfolgreich behandelt mit der Regenerativen Mitochondrien-Medizin” von Uwe Ohmer sei dem interessierten Leser auf jeden Fall noch das sehr junge Standardwerk “Mitochondrien: Symptome, Diagnose und Therapie” von Dr. Bodo Kuklinski ans Herz gelegt.


Ähnliche Beiträge
Dass ich Fasten für sehr

Mit mir und/oder dem Morphoblog verknüpfte Profile in verschiedenen sozialen Netzwerken:

Hinterlasse einen Kommentar

avatar
  Subscribe  
Benachrichtige mich zu: