Synchronizität – Das moderne Morphofeld


Ursprünglich war der Morphoblog ja aus der Idee geboren, das, was man heutzutage auch als ‚Synchronizität‘ bezeichnet, festzuhalten. Beschrieben habe ich das damals mit dieser Erklärung:

Die Grundlage des morphischen Feldes liegt in der Entwicklungsbiologie. Weshalb entwickelt sich eine Zelle zu dem was sie letztlich wird? Auch nach der Entdeckung der DNA und der Morphogene, lässt sich der gesamte Prozess – vor allem im Hinblick auf evolutionäre Entwicklung – nicht vollständig, geschweige denn überzeugend, erklären.

Um den Schritt aus der Biologie hinaus zu gehen, hat Sheldrake das einstige morphogenetische Feld erweitert, und eine Erklärung für einen übergeordneten Plan gesucht; ein kollektives Bewusstsein, ein Resonanzsystem, das uns alle miteinander vernetzt und sich von der Thematik der physiologischen Entwicklung weg bewegt, zum Prozess der Kreativität, zur Überlegung woher unsere Erinnerungen wirklich kommen, Massenphänomene und Gesellschaftsbildung, Kultur und Trend.

Links zu morphischen Feldern:
Morphische Felder, Wikipedia
Morphische Felder, kritisch betrachtet
Rupert Sheldrake: Das schöpferische Universum

Der nächste Schritt führt uns aus der Masse heraus, zum modernen Morphofeld:

Wir beschäftigen uns hier weder mit Sheldrakes Arbeiten oder Versuchen, noch diskutieren wir über Fälle anderweitiger Experimente zu morphischen Feldern. Sicherlich kann man es mal aufgreifen, immerhin ist es die Grundlage und auch nicht minder interessant.

Aber wir stellen uns die Frage: wenn es dieses Feld gibt und wir, unsere Gedanken, unsere Seelen oder auch etwas vollkommen physikalisches – eine Strahlung oder ähnliches – verbunden sind und damit die Welt verändern – oder besser: schöpfen – welche Macht hat dann der einzelne? Über sich, sein Leben, alles was um ihn herum geschieht? Welche Bedeutung haben die Ereignisse um uns herum und woher kommen sie wirklich?

Wir entscheiden uns hiermit gegen den Zufall und geben der Bedeutung eine Chance: der folgende Blog wird Ereignisse beschreiben, die man beschränkt einfach auf Zufall und Statistik schieben kann, die man blind niemals wahrnehmen würde, und die man als nicht-weltfremd und offen, nicht-träumend und hoffend, mit einem Lächeln und aus der eigenen Perspektive als das erkennen wird, was sie wirklich sind: die Realität hinter der Realität.

Nun soll der Blog ja – schon länger eigentlich – nicht mehr nur diesen Inhalt haben, sondern sehr viel weiter gefasst werden (Hier der Erklärungsbeitrag dazu). Deswegen wollte ich diese ursprüngliche Erklärung mal aus den Seiten herausnehmen – vielleicht wird es eine neue geben, die die Synchronizität auf aktuellem (Forschungs-)Stand genauer erklärt. Denn längst schon sind die morphischen Felder nicht mehr die einzige Grundlage, die irgendwo in diese Richtung geht. Ich spreche hier von quantenmechanischen Erkenntnissen, spirituellen Erfahrungen und auch rein esoterischen Betrachtungen, die in der Ursprungsfassung viel zu kurz kamen. Abgesehen davon habe ich mittlerweile sehr viele neue Strömungen in das Thema einflechten können, die im Ursprung nicht Teil des Bildes waren: Dramaturgische Mechanismen z.B., die für mein Weltbild einen wichtigen Punkt darstellen.

Zum Anlass für diesen Artikel hier, habe ich ein Video einer Youtuberin genommen, die ich sehr gerne schaue, bei der ich das Gefühl habe, dass sie aus sich selbst heraus, aus ihren Erfahrungen und ihrer Offenheit der Welt gegenüber, gar keinen anderen Schluss ziehen konnte, als dass es so etwas wie einen Synchronisierungsmechanismus im Geschehen gibt. Das besagte Video gibt es HIER zu sehen, ihren Kanal HIER. Interessant finde ich zudem, dass sie davon spricht, das Gefühl zu haben, dass es hilfreich ist (eine Art) Tagebuch für solche Erlebnisse zu führen. Tatsächlich ist es, dass ich in den vergangenen Jahren auch gemerkt habe, dass mir die Synchronizitäten in meinem Leben immer weniger auffallen, je länger ich sie nicht aufgeschrieben habe. Wenn sie weniger auffallen, kann man zum Einen viel weniger von der Botschaft profitieren, zum Anderen dient Bewusstwerdung auch immer, in jedem Bereich, als Lerneffekt. Das bewusste Manifestieren muss also immer diesen Weg gehen. Ich kann ihren Tipp damit also hier nur weitergeben :)


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Wie ja bereits in meinem

Mit mir und/oder dem Morphoblog verknüpfte Profile in verschiedenen sozialen Netzwerken:

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